Markus Langer

Podcast mit Markus Langer: Evonik und Borussia Dortmund – ein Best Case für Purpose Sponsoring

Evonik zählt als Partner von Borussia Dortmund zu den treusten Hauptsponsoren der Fußball-Bundesliga. Im vierten Teil unserer gemeinsamen Podcast-Reihe mit Sportfive zum Thema Nachhaltigkeit hat Markus Langer, Head of Corporate Identity & Brand Experience bei Evonik, einen Einblick in die Sponsoringaktivierungen des Spezialchemie-Unternehmens gegeben, die von Büchern über Bildungsreisen bis zu einem Kinofilm reichen.

Evonik ziert in der laufenden Saison 2021/22 das 15. Jahr in Folge die Trikotbrust von Borussia Dortmund. Einzig die Deutsche Telekom wirbt als Partner des FC Bayern München noch länger ohne Unterbrechung als Trikotsponsor eines Fußball-Bundesligisten. Worin liegt das Geheimnis eines solch langen Sponsoring-Engagements? „Zunächst braucht es eine Passung auf Markenebene. Das heißt: Steht der Verein für das gleiche wie wir?“, sagt Markus Langer, Head of Corporate Identity & Brand Experience bei Evonik. Dieses Kriterium sei in der Partnerschaft zwischen dem Spezialchemie-Unternehmen und Borussia Dortmund von Anfang an erfüllt worden. „Das Besondere an dieser Markenpartnerschaft ist, dass jeder der beiden Partner auch etwas einbringen kann, über das der andere nicht so stark verfügt“, betont Langer, der bei Evonik das BVB-Sponsoring verantwortet.

In der Aktivierung der Partnerschaft mit Borussia Dortmund hat sich Evonik in den vergangenen Jahren immer wieder besondere Geschichten einfallen lassen. Beispielsweise rief der DAX-Konzern in der Saison 2014/15 die Kolumne „Evonik-Wortsport“ ins Leben. Bei diesem einmaligen Projekt wurde die Mannschaft des BVB eine Spielzeit lang in literarischer Form von der DFB-Autoren-Nationalmannschaft begleitet. Im August 2015 erschienen die Texte dann in gebündelter Form in dem Buch „Man muss ein Spiel auch lesen können: Ein schwarzgelbes Jahr“, das es bis in die ZDF-Literatursendung „Das Literarische Quartett“ schaffte. Einen Kinofilm hat Evonik ebenfalls federführend initiiert. In der Doku „You’ll never walk alone“ hat das Essener Unternehmen den Schauspieler und BVB-Fan Joachim Król auf der Suche nach dem Ursprung der Fußballhymne begleitet.

Nachhaltig breit gedacht

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will Nachhaltigkeitskriterien künftig in der Lizenzierungsordnung verankern. Bei Evonik gibt es bereits seit geraumer Zeit einen eigenen Konzernbereich, der sich damit beschäftigt, die CO2-Bilanz des Unternehmens kontinuierlich zu verbessern. Für das Essener Unternehmen habe Nachhaltigkeit drei Dimensionen: eine „ökologische, eine soziale und eine ökonomische“. „Wir müssen versuchen, eine Balance zwischen den drei Dimensionen herzustellen“, erklärt Langer.

Dieses Vorhaben spiegelt sich auch in der Partnerschaft mit dem BVB wider – mit einem besonderen Fokus auf dem sozialen Aspekt. So bietet das Spezialchemie-Unternehmen unter anderem seit 2017 gemeinsam mit dem Bundesligisten eine Bildungsreise nach Oświęcim an, der Stadt, die unter dem deutschen Namen Auschwitz zum Synonym für den Völkermord an Europas Juden wurde. Auch der ökologische Aspekt der Nachhaltigkeit soll künftig ebenfalls vermehrt in den Fokus der Partnerschaft mit dem BVB rücken. So wolle Evonik dem Club unter anderem dabei helfen, „mit den Riesenmengen an Kunststoff umzugehen, die Spieltag für Spieltag im Stadion anfallen“, kündigt Langer an.

Foto: Evonik

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